Was ist die Lebensschule?

Ja, was ist denn nun die Lebensschule?

Zunächst - und ganz praktisch gesehen - ist die Lebensschule für Kinder eine Art Ferienlager. Allerdings haben wir Lebenslehrer den Anspruch, nicht „nur” irgendein Ferienlager zu sein, sondern den Kindern einen Raum zu schaffen, der ihnen unserer Meinung nach noch zu selten eröffnet wird. Unser Ziel ist es, die Kinder auf ihrem Weg in ein glückliches und selbstbestimmtes Leben zu unterstützen.

Auf spielerische Weise wollen wir Selbst-Bewusstsein, -Verantwortung, -Vertrauen, die Gemeinschaft stärkende Umgangsformen, Kontaktfähigkeit, Zufriedenheit, Dankbarkeit und vor allem Authentizität fördern. Die Basis dafür bilden unsere ganz individuellen (und voneinander unabhängigen) Erfahrungen bezüglich unserer eigenen Persönlichkeits- und Wesensentwicklung. Bis auf wenige Ausnahmen kannten sich die Lebenslehrer der 2008er Lebensschule vorher nicht oder nur relativ kurz. Insofern sind wir keine eingeschworene oder eingspielte Gemeinschaft, sondern eine Gruppe sehr verschiedener Menschen, die sich stets wieder um gemeinsamen Konsens und vor allem Stimmigkeit bemüht.

Das Miteinander der Lebenslehrer zeigt uns immer wieder, wie wichtig und wunderschön es ist, wenn Menschen ihr Potential entfalten können und dies auch tun. Das ist unser Ziel: Die Kinder in der Entfaltung ihres Potentials zu unterstützen. Wir wollen diesen liebevollen, achtsamen, wertschätzenden und auch demütigen Blick auf andere Wesen und diesen spürenden und offen wahr- und annehmenden Kontakt in den Alltag tragen. In die Kindergärten, Schulen, Familien und vor allem in die Herzen der Menschen.

Und das ist dann ein bisschen mehr als „nur” ein Ferienlager.

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